VLAM setzt voll auf neue Reklameprojekte

Das Vlaams Centrum voor Agro- en Visserijmarketing (VLAM) hofft auf eine maximale europäische Kofinanzierung für seine zukünftigen Werbekampagnen. Wenn VLAM dabei Erfolg hat, werden unsere flämischen Qualitätsprodukte in den kommenden Jahren überall auf der Welt zu kosten sein.

15 Projekte
VLAM reichte bei Europa schließlich 15 Projektanträge für verschiedene Produkte ein: sechs für Werbung für Länder innerhalb Europas und neun für Werbung in Ländern außerhalb Europas. Insgesamt will VLAM 3,6 Millionen Euro aufwenden. Wenn alle Projekte positiv beurteilt werden, kommt dazu noch ein Beitrag von 13,8 Millionen Euro von Europa, was das Werbebudget auf 17,5 Millionen Euro für alle Projekte bringen würde. Davon kommen 70 bis 80 Prozent von Europa.

Obst und Gemüse
Innerhalb Europas setzt man, spezifisch für den Obst- und Gemüsesektor, auf Werbung für die Conference-Birne bei den deutschen Verbrauchern (zusammen mit den Niederlanden). Für die Werbung in Ländern außerhalb Europas setzt man auf Werbung für Hartobst am neuen Wachstumsmarkt Indien, auf die Werbung für Birnen in Brasilien und China und die Werbung für Gemüse in Kanada mit Schwerpunkt Lauch, Chicorée und Paprika.
Dass sich der Großteil der Projekte auf Länder außerhalb Europas richtet, passt laut VLAM perfekt zum Auftrag, die Sektoren bei der Diversifizierung ihrer Absatzmärkte zu unterstützen. Durchwegs richten sich die Aktionen im Ausland vor allem auf den Handel und werden in Form von Messeteilnahmen und Kontakttagen umgesetzt, wobei flämische Exporteure ausländische Einkäufer treffen.

Verbraucher kosten lassen
In vielen der eingereichten Programme setzt man auch auf Kontakt mit den ausländischen Verbrauchern. „Die einzige Möglichkeit, um unbekannte Produkte wirklich gut vorzustellen, besteht darin, sie den Verbrauchern in Form von Kostproben anzubieten“, weiß man bei VLAM. Wenn es VLAM gelingt, für mehrere Projekte eine Genehmigung zu erreichen, werden unsere flämischen Qualitätsprodukte in den kommenden Jahren überall auf der Welt zu kosten sein.
Die Entscheidung über die Genehmigung der eingereichten Programme wird im Herbst erwartet. Die europäischen Programme beginnen im Januar 2017 und haben eine Laufzeit von drei Jahren.

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