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Chicoréesektor: Anbau folgt dem Markt
Um den Chicoréesektor wieder aus dem Tief zu holen, muss man auf Qualität und marktorientierte Produktion setzen. Das war die Botschaft, die das Schulungszentrum Inagro den Chicoréeerzeugern während des Chicorée-Events, organisiert durch das Forschungs- und Schulungszentrum, übermitteln wollte. „Wir brauchen ein Produkt, das die Wünsche der Verbraucher erfüllt, um sie in den Geschäften zum Chicorée zu locken“, lautete die Botschaft. „Vertrauen in die Frische, Qualität und Herkunft des Produkts ist nämlich eine wichtige Triebfeder für den Kauf.“ Inagro will in dieser Geschichte seine Rolle spielen, indem es über Forschung und Schulung auf Qualitätssteigerung und verstärkte Bewusstwerdung bei den Erzeugern setzt. Erzeuger müssen die Vielseitigkeit ihres Produkts und die Abstimmung auf die Bedürfnisse der Verbraucher stärker berücksichtigen. Das Chicorée-Event wird durch REO Veiling unterstützt.

EK macht 150 Millionen Euro für Schulobst frei
Die Landwirtschaftsminister der Mitgliedsstaaten der EU haben einen Vorschlag der Europäischen Kommission für ein neues kombiniertes Programm von 250 Millionen Euro für Schulmilch und  obst, 150 Millionen davon für Obst und Gemüse, angenommen. Neu ist, dass es auch Subventionen für pädagogische Aktivitäten gibt, wie Besuche am Bauernhof.
Das neue Programm startet am 1. August 2017. Die Priorität liegt bei der Verteilung von frischem Obst und Gemüse und Milch an Schulkinder. Besonderes Augenmerk wird pädagogischen Maßnahmen gewidmet, um bei den Kindern Bewusstsein für gesunde Essgewohnheiten, aber auch für Nachhaltigkeit, Umwelt und Lebensmittelverschwendung zu erzeugen.   Quelle: Europäische Kommission/NOS.

Obst- und Gemüsesektor auf der Suche nach Absatzmöglichkeiten in Bulgarien
Der Balkan war bis vor kurzem einer der wenigen verbleibenden Akquisitionsmärkte in Europa. Ende März reiste VLAM mit 5 belgischen Exporteuren und 3 Auktionen für drei Tage in die bulgarische Hauptstadt Sofia. Am Programm standen Termine mit den wichtigsten Importeuren und Handelsketten, Besuche in Geschäften und eine Besichtigung des größten Frühmarktes Slatina. Ziel? Mehr belgische Produkte in bulgarische Regale bekommen. Für belgisches Obst gibt es noch einen Markt, Beweis: 2015 wurden nicht weniger als 40.000 Tonnen Äpfel importiert. Für Gemüse gibt es noch Möglichkeiten bei Sommergemüse, wie Gurken, Paprika und Tomaten. Die eigene Produktion ist stark saisongebunden und daher hängt das Land außerhalb der Saison vom Import ab. Auch typische Wintergemüse machen ihre Sache in Bulgarien gut, mit einem Import von 17.000 Tonnen Kohl und 15.000 Tonnen Karotten und Steckrüben.
Ein Empfang in der belgischen Botschaft durfte nicht fehlen. Hier bekam die belgische Delegation die Möglichkeit, Kontakte mit Belgiern zu knüpfen, die bereits im bulgarischen Nahrungssektor aktiv sind. Es gab auch Zeit für individuelle Handelsgespräche. Erfreuliche Entdeckung während der Geschäftsbesuche: die Kumato-Tomaten von Veiling Hoogstraten waren in verschiedenen Geschäften zu finden. Ein gefülltes Programm und eine gelungene Mission, erklärten die Teilnehmer.

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